Mannschaftsfieber in der Halle Münsterland
Dienstag, den 11. Dezember 2012 um 16:49 Uhr
Zum mittlerweile 77. Mal wird im Rahmen des K+K Cup (23.-27.01.2013) der Karl-Gessmann-Gedächtnispreis- besser bekannt als die „Bauernolympiade“- ausgetragen. Von Donnerstag bis Samstag (24.-26.01.) treten ca. fünfzehn Mannschaften verschiedener Vereine aus Münster und Umgebung in drei Prüfungen gegeneinander an.
Das heimliche Highlight im Kampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster ist die Kür-Dressur am Donnerstag, dem Tag der Raiffeisen-Märkte. Hierbei bestimmt nicht allein das reiterliche Können den Erfolg, sondern auch auf Kreativität, Teamgeist und Ausdrucksstärke kommt es an, wenn die Mannschaften sich vor voll besetzen Rängen und den strengen Augen der Richter präsentieren.
Spannender als im letzten Jahr war der Mannschaftswettkampf noch nie: Die Einzeldressur am Donnerstag entschied der Vorjahressieger RV Albachten souverän für sich. Die Ergebnisse der besten vier Reiter des Vereins bedeuteten vorübergehend Platz 1. Bis zum Beginn der zweiten Teilprüfung sah alles nach einer Titelverteidigung aus, doch mit einer tollen Kür holte der RuFV Gustav Rau aus Westbevern den Abstand auf. Eine abwechslungsreiche Choreografie und mitreißende Musik begeisterte das Publikum, die Richter vergaben Höchstnoten. Zuvor noch auf Rang 4 übernahmen die Westbeverner die Führung. Nach dem Mannschaftsspringen der Klasse A, das zwar die Vereine aus Greven und Roxel mit einem Doppelsieg beendeten, stand der Gesamtsieger fest. Platz 3 in der letzten Teilprüfung reichte für den RuFV Gustav Rau.
Zum 30. Mal in der Vereinsgeschichte konnte dem Reit- und Fahrverein, vertreten durch die Mannschaftsführerin Elke Stegemann, die Wanderstandarte der Stadt Münster überreicht werden. Einzelsiegerin wurde Johanna Klippert vom ZRFV Albachten.
Auch in diesem Jahr garantiert die Bauern-Olympiade Spannung pur. Am Donnerstag (24.01.) finden zunächst die Dressurprüfungen statt, am Samstag (26.01.) das A-Springen und im Anschluss die Siegerehrung mit der feierlichen Übergabe der Wanderstandarte.